Es hat zeitlich nicht ganz so geklappt wie eigentlich erhofft, aber vor dem „Wettergott“ sind auch Planer, Ingenieure und Bauleute machtlos. „Eigentlich hätten wir schon Anfang des Jahres den Gussasphalt aufbringen wollen auf der Neckarbrücke bei Rottenburg“, sagt der STORZ-Bereichsleiter Bauwerkinstandsetzung, Bernd Weimer. „Aber das Wetter hat uns im Januar durch einen länger andauernden Wintereinbruch mit tiefen Temperaturen einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Dabei war es uns gelungen, den Untergrund mit einer Spezial-Grundierung bereits Mitte Januar für alles weitere vorzubereiten.“

Eine Vielzahl von Berufen lassen sich bei STORZ erlernen und ausüben. Allesamt erfordern sie Kompetenz, Können und Wissen. Ausbildungsleiter Herbert Aggeler stellt einen von ihnen vor: den Beruf des Land- und Baumaschinenmechatronikers, dargestellt am Beispiel des jungen Kollegen Robin Klein...

Der Blick ist ziemlich exklusiv, und die Kulisse war ziemlich explosiv: Aufgereiht vor Mühlhausen-Ehingen erheben sich fast zum Greifen nah die Hegauvulkane Hohenstoffeln, Mädgeberg und Hohenhewen. Deren letzte vulkanische Aktivitäten sind zwar schon sechs bis acht Millionen Jahren her. Ein letztes leichtes Erdbeben in dieser Gegend aber verzeichnete man erst vor einem Vierteljahrhundert. Geologen sagen: diese Vulkane schlafen...

Wollmatinger sind geduldig. Viele Jahrzehnte lang litt dieser Stadtteil im Nordwesten von Konstanz unter einem der größten Verkehrsnadelöhre im Stadtgebiet. Durch Wollmatingen quälten sich täglich Tausende von Fahrzeugen auf ihrem Weg in die Konzilstadt und aus ihr heraus – insbesondere durch die Fürstenbergstraße. Die Menschen hier haben sehnlichst auf Entlastung durch die Neutrassierung und den Bau der B33 gewartet. Jetzt dürfen sie sich zudem auf eine komplett sanierte und zeitgemäß gestaltete Achse durch die Vorstadt freuen. Unter der Führung von Oberbauleiter Josef Bosch und Polier Steffen Hess sorgen Storzianer seit Beginn des vergangenen Jahres für diese lange erhoffte Aufwertung der Fürstenbergstraße.

Über einen Kilometer lang zog sich im Mittelalter der künstlich angelegte Mühlbach hin zwischen Nußdorf und Überlingen, am Nordufer des Bodensees und auf halber Höhe. Er versorgte fünf Mühlen mit Wasser, welche Mehl für die Stadt und für ihre Umgebung mahlten. Die Breite dieses Kanals diente den Überlingern sogar als Längenmaß: sie betrug 2,26 m. Heute verläuft an der Stelle des historischen Mühlbachs die gleichnamige Straße. Ihr östliches Drittel wird derzeit von Storzianern unter der Bauleitung von Christian Fischer im Tief- und Straßenbau komplett saniert.

„Simonswinkel“ - so klingt Idylle! Dieses gleichnamige Sträßchen hält, was sein Name verspricht. Im friedlichen Schwarzwalddorf Friedenweiler schlängelt es sich den Berg hinauf und strahlt selbst an Werktagen eine Ruhe aus, um die viele Menschen die hiesigen Anwohner beneiden würden – nicht nur zu Corona-Zeiten. „Ja, wir arbeiten schon dort, wo andere gerne ihren Urlaub verbringen“, stimmt Polier Martin Messmer lächelnd zu. „Allerdings müssen wir derzeit den hiesigen Anwohnern ab und zu ihre Ruhe nehmen. Aber dafür bekommen sie auch eine wunderbar erschlossene und neu angelegte Straße!“

Es ist der einzige künstliche Berg auf der Baar bei Hüfingen, aber von ihm aus hat man einen grandiosen Panoramablick: Im Westen steigt die Landschaft langsam zum Schwarzwald hin an, im Süden erhebt sich der Fürstenberg, im Osten der Wartenberg, der nördlichste der Hegau-Vulkane, viele Millionen Jahre alt. Dieser Berg hier, auf dem Polier Francesco Cottito und seine Kollegen aus dem Bereich Deponiebau arbeiten, existiert jedoch erst seit einem halben Jahrhundert. Es ist die ehemalige Hausmüll- und Bauschuttdeponie des Schwarzwald-Baar-Kreises. Sie wird jetzt endgültig abgedichtet und rekultiviert.

Nonnenhorn ist allgemein bekannt als besonders feierfreudiges Dorf. Kein Wunder, denn hier wird bereits seit über 1200 Jahren Weinbau betrieben. Wenngleich in diesen von Corona geprägten Zeiten auch in dieser südwestlichsten Gemeinde des Freistaates Bayern die ansonsten so beliebten Feste ausfallen müssen - Grund zum Feiern hätten die Bürger genug. Sie können sich nach Abschluss der letzten Arbeiten nunmehr über eine neu gestaltete Dorfmitte freuen, welche Nonnenhorn zu einem richtigen Schmuckstück am bayerischen Ufer des Bodensees macht...

Der Verkehr fließt nur unwesentlich langsamer über die B14 in Tuttlingen: schwere LKW, Busse, PKW, einer nach dem anderen. Deren Fahrerinnen und Fahrer dürften sich vielleicht kurz fragen, was sich hier an der gesperrten Einmündung der Alexanderstraße nur wenige Meter neben dieser Verkehrsschlagader in die Höhe streckt: ein riesiges, grünes Gestell aus Pfosten und Trennelementen. Am Ausleger eines Baggers hängt gerade ein solches Element an Ketten und gleitet behutsam nach unten. „Das hier ein Rollenschlittenverbau“ erklärt STORZ-Polier Gerhard Kienzle, der das Geschehen koordiniert. Unter der Bauleitung von Frank Pfeiffer heben er und seine Kollegen eine riesige, ca. 8 m tiefe Grube aus. Um diese zu sichern, dient dieser Spezialverbau.

Was man hier fördert, ist mindestens 290 Millionen Jahre alt. Der Paragneis, welcher aus dem Brandbergtunnel bei Winden im Elztal gebrochen wird, gehört zu den Grundgesteinen des Schwarzwaldes. Druck und Hitze haben ihn geformt. Mit Druck und Hitze kommt man allerdings auf dieser Tunnelbaustelle menschlich nicht sehr weit, wie die Storzianer dort lachend klarmachen. Unter der Bauleitung von Andreas Böhringer heben Polier Thomas Stadler und seine Kollegen zum Zeitpunkt des Besuchs die Baugrube aus, in welcher später in offener Bauweise die beiden Trogbauwerke (Tunnel und Auslaufbereich) entstehen sollen. Sie haben es also zu tun mit früher Erdgeschichte, greifen aber auch gerne zurück auf moderne, neuzeitliche Hilfsmittel...

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