L170 Rothaus – Ebnet: Großer Termindruck und viel Engagement

Es war terminlich eine Punktlandung, welche nur mit großem und nicht selbstverständlichem Engagement aller Beteiligten erreicht werden konnte: die rechtzeitige Fertigstellung der Fahrbahndeckenerneuerung auf der L170 zwischen Rothaus und Ebnet und damit verbunden die Modernisierung des Einfahrtsbereichs zur Staatsbrauerei Rothaus. Dort sollte Mitte September ein großes Fest stattfinden mit über 5.000 Besuchern. Bis dahin mussten die Arbeiten unbedingt erledigt sein. Storzianer unter der Bauleitung von Bernd Stanschewski haben dieses Kunststück vollbracht.

Diese beiden Bauprojekte hingen zunächst einmal nicht zusammen. Die insgesamt 5,4 km messende Fahrbahnsanierung auf der L170 fand im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg statt. Diese Strecke ist eine vielbefahrene regionale Verkehrsader. Darüber hinaus dient sie auch der Logistik des staatlichen Traditionsunternehmens. Über diese Landesstraße wird so manche Kiste Bier transportiert.

Deshalb habe es aus Sicht der Brauerei nahe gelegen, die Sanierung der Landesstraße mit der Überarbeitung der Werkszufahrt auf 2.500 m2 zu verbinden, berichtet Bernd Stanschewski. So erfreulich ein solche Anschlussauftrag auch sei: Alles habe innerhalb von drei Wochen erledigt werden müssen. Diese Herausforderung habe das Team um Polier Markus Baum jedoch durch Überstunden und mehrfache Wochenendarbeit erfolgreich gemeistert, lobt der Bauleiter. Im Einzelnen waren dies Kevin Jegg, Daniel Höll, Manuel Volksdorf und Azubi Leon Kollath.

Dabei habe es sich nicht nur um eine reine Asphaltbaustelle gehandelt. Man habe auch aus Gründen der Verkehrssicherheit Schächte und Bachdolen versetzt, zudem eine Bushaltestelle und Verkehrsinseln angelegt. Außerdem seien auf 750 m Strecke Fahrbahnverbreiterungen hinzugekommen. Stanschewski: „Rund 50 Sattelschlepper fahren täglich die Brauerei an beziehungsweise transportieren deren Produkte in der Region. Damit diese großen Fahrzeuge sich auf der Landesstraße sicher nutzen oder sich gar begegnen können, mussten wir an verschiedenen Stellen die Radien verbreitern.“

Arbeiten, die dem Asphalteinbau durch die Kollegen um Polier Sven Dorn vorausgingen. Dessen Kolonne wurde an einem Samstag sogar verstärkt durch die Poliere Ralf und Marcus Wagner und deren Teams. Man arbeitete mit zwei Fertigern und sanierte auf 4,3 km Strecke Tragschicht und Decke sowie auf 1,4 km nur die Deckschicht der Landesstraße.

Insgesamt ein Einsatz der Storzianer, der sicherlich das eine oder andere Rothaus-Tannenzäpfle zur Folge hatte.

 

Informationen zu den Bildern:

 

Innerhalb von drei Wochen haben Storzianer die Fahrbahndecken der L170 zwischen Rothaus und Ebnet saniert. Dabei wurde die Landesstraße an bestimmten Stellen auch verbreitert.

 

Diese Landesstraße ist eine regionale Verkehrsader und ein wichtiger Transportweg für die Rothaus-Brauerei.

 

Die Staatsbrauerei ließ auch ihre Werkszufahrt von STORZ im Rahmen der Straßensanierung modernisieren.

 

Ein starkes Team: Polier Markus Baum, Kevin Jegg, Leon Kollath (v.l.).

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