Maschinistentagung 2026: Mit mehr Wissen zu höherer Effizienz
Theorie und Praxis, Blicke und Einblicke prägen jedes Jahr die STORZ-Maschinistentagungen - so auch 2026. An zwei Tagen hatten die Kollegen, die im Berufsalltag bevorzugt in den Cockpits schwerer Baumaschinen für die Umsetzung der Infrastrukturprojekte im Südwesten sorgen, die Gelegenheit, durch vermehrtes Wissen höhere Effizienz zu erzielen. Ganz wichtig dabei: Der fachliche Dialog und der persönliche Erfahrungsaustausch.
In der Regel geht die Theorie der Praxis voran - bei dieser Maschinisten-Tagung war es umgekehrt. Am ersten Tag trafen sich die rund 80 Kollegen aus allen STORZ-Niederlassungen und -Bereichen auf dem Tuttlinger Bauhof. Werkstattleiter Lothar Schlatter und seine Kollegen informierte sie dort über die zahlreichen Neuigkeiten bei Kettenbaggern, Walzen und Großgeräten. Ein Tag der Einweisungen und Unterweisungen, der die neue Maschinisten an diese kraftvollen mechanischen Geräte heranführen und erfahrene Kollegen mit den Neuerungen und Änderungen - nicht zuletzt im Rahmen der Digitalisierung - vertraut machen sollte. Im Mittelpunkt bei allen Erklärungen: die Arbeitssicherheit.
Die Sicherheit am Arbeitsplatz und die Unfallverhütung auf Baustellen war auch das Eingangsthema des zweiten Teils der Maschinisten-Tagung in der Tuttlinger Stadthalle - hier stand die Theorie im Mittelpunkt. STORZ-Sicherheitsbeauftragter Herbert Aggeler hatte dieses Thema speziell für die Zielgruppe der Baugeräteführer aufgearbeitet.
Holger Leonhardt, Leiter der Maschinentechnischen Abteilung (MTA) bei STORZ, führte durch diesen Tag, der ein abwechslungsreiches Programm bereithielt. So erfuhren die Kollegen aus erster Hand von Bauleiter Andreas Böhringer den aktuellen Stand eines der spektakulären Großprojekte von STORZ: des Tunnels Röhrenberg bei Allensbach. Er ist einer von drei unterirdischen Lärmschutz-Bauwerken, welche die B33 mit ihrem erheblichen Verkehrsaufkommen für die Gemeinden am südöstlichen Ende des Bodanrücks kurz vor Konstanz erträglicher gestalten sollen. Projekte, die viele hundert Millionen Euro kosten und an denen STORZ namhaft beteiligt ist.
Wie man ganz praktisch Kosten senken kann durch bewusstes und effizientes Bedienen von Baumaschinen, erläuterte den Kollegen Christian Kopp, Geschäftsführer von STORZ Service. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten im Umgang mit den Geräten, die Kraftstoff sparen und damit auch unnötigen Ausstoß von Treibhausgasen vermeiden helfen können. Dazu bedarf es auf Seiten der Maschinisten eines entsprechenden Bewusstseins. Genau dies wollte Christian Kopp in seinem Vortrag fördern. Technische Neuerungen und Tipps zur Schadensvermeidung schlossen sich an.
Wichtig für die Kollegen natürlich: der direkte Dialog mit den Vorgesetzten. In der Fragerunde an die Geschäftsführung ging es um Praktisches und Kritisches, so wie es sich gehört in einem Unternehmen mit flachen Hierarchien. Die STORZ-Geschäftsführer Markus Elsen und Tobias Mayer standen dafür zur Verfügung.
Informationen zu den Bildern:
Werkstattleiter Lothar Schlatter (l.) informiert die Kollegen vor Ort über Neuerungen bei den verschiedenen Baugeräten.
MTA-Leiter Holger Leonhardt führte durch die Maschinistentagung.
Rund 80 Baugeräteführer aus allen Niederlassungen und Bereichen nahmen teil.
Christian Kopp, Geschäftsführer STORZ Service, sprach über das richtige und effiziente Bedienen der Baumaschinen.