MSC Bräunlingen: STORZ-Limbo vor Leuchtgiraffe
Wer von Limbo spricht, denkt in aller Regel an die Karibik, an einen Geschicklichkeitstanz, bei dem es gilt, sich möglichst elegant unter einer waagerechten Stange durchzubewegen, natürlich ohne zu straucheln. Dies alles begleitet vom magischen Sound der Steel Drums auf Trinidad. Wenn man sich das meiste davon wegdenkt, stößt man auf einen ganz speziellen Limbo in Bräunlingen, begleitet von Motorengeheul und Schlammspritzern. Denn wer sich hier unter einer niedrig hängenden Stange hindurchquälte, saß auf einer laut knatternden Motocross-Maschine. Der MSC (Motor-Sport-Club) Bräunlingen hatte eingeladen zum Geschicklichkeitsparcours, und STORZ war als Goldsponsor dabei.
Aber der Reihe nach: Alles hat damit angefangen, dass Oberbauleiter Tobias Barthelmeß seine beiden Söhne und seine Tochter zu einem Schnuppertraining auf dem MSC-Gelände in Bräunlingen begleitete und dort leitende Vereinsmitglieder kennenlernte. Offenbar war man sich nicht unsympathisch. Barthelmeß: „Hier treffen sich genau die Jugendlichen, die keine Scheu haben, sich schmutzig zu machen und die zupacken können. Das sind genau diejenigen, die wir bei STORZ brauchen können!“
Keine schlechte Idee, und wenn man als Unternehmen einem solchen Club helfen kann, tut man das doch gerne. Den MSC‘lern fehlte nämlich bei der Austragung ihres MX-Jugendcups Anfang Juli noch ein Anbauverdichter und eine ordentliche Beleuchtung für den Abend. Für Storzianer kein Problem: Polierkollege Armin Braun brachte kurzerhand eine Leuchtgiraffe von der Baustelle an der A81 bei Sindelfingen mit, und Tobias Barthelmeß transportierte die Lichtanlage zusammen mit einem Aggregat nach Bräunlingen.
Inzwischen war man sich auch mit der Vereinsführung einig: STORZ fördert den Verein zudem mit einem finanziellen Obolus. Dafür darf sich das Unternehmen als Sponsor präsentieren und unter anderem für seine Ausbildungsmöglichkeiten und offenen Stellen werben. „Von solch einem Sponsoring haben alle Beteiligten etwas, sowohl der Verein als auch das Unternehmen“, sagt Tobias Barthelmeß. „Dies könnte der Beginn einer starken und erfolgreichen Partnerschaft sein.“ Immerhin zählt der MSC rund 200 Mitglieder, von denen rund 60 aktive Fahrer sind.
Joseph Schloms, MSC-Schatzmeister und in dieser Funktion natürlich über die Finanzen des Vereins bestens informiert, stimmt dem zu: „Bei uns treffen sich zum MX-Jugendcup junge Fahrerinnen und Fahrer aus dem ganzen Schwarzwald-Baar-Kreis, aber auch aus dem Bodensee-Raum und sogar aus dem Allgäu. Selbst aus Österreich und der Schweiz kommen aktive Gäste. In zehn verschiedenen Klassen treten jeweils bis zu zwei Dutzend Fahrer gegeneinander an. Wir haben Kinder- und Jugendklassen, Seniorenwettbewerbe sowie eine eigene Damenklasse. Besser kann man ein dem Handwerk gewogenes Publikum eigentlich kaum erreichen.“ Wer hier fahre, der beherrsche sein Motorrad, sagt der 24-jährige, der als hauptberuflicher Motocross-Mechaniker die Technik dieser Hochleistungsmaschinen kennt und beherrscht.
Dem klassischen Rennprogramm, das Sprünge, Steilwandkurven und sogenannte Waschbrett-Passagen umfasste und glücklicherweise unfallfrei verlief, folgte dann als besondere Attraktion den „STORZ-Moto-Limbo“. Dabei mussten die Fahrer möglichst tief und mit maximaler Schräglage durch eine Kurve fahren. Natürlich gab es auch Preise für die Gewinner: Praktisches für Motorradfahrer.
Dies alles bis in den Abend hinein - bestens illuminiert durch die STORZ-Leuchtgiraffe von der Autobahn-Großbaustelle südlich von Stuttgart.
Gemeinsame Bildunterschrift:
Keine Steel Drum-Klänge, dafür lauter Motoren-Sound: Der „STORZ-Moto-Limbo“ beim MX-Jugendturnier in Bräunlingen forderte den Fahrern besondere Geschicklichkeit ab.
Bilder: STORZ / MSC Bräunlingen