Sechs neue Sattelzugmaschinen: Neue Power für die CONVIA-Flotte
Fahrzeugflotten sollten up to date sein – technisch, wirtschaftlich, umweltgerecht. Deshalb investiert STORZ regelmäßig in den Ersatz von Fahrzeugen, die in die Jahre gekommen sind. Eine Modernisierung erhält jetzt die CONVIA-Flotte: Sechs neue Sattelzugmaschinen ersetzen ältere Exemplare – je drei Actros und je drei Arocs von Mercedes. Weitere Trucks sind bereits bestellt und sollen in Kürze folgen. Mit den neuen Zugmaschinen stärkt das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit im Schüttgut- und Asphalttransport und setzt so auf Effizienz, modernste Technologie sowie auf Sicherheit.
Dieser Sound war unüberhörbar: Mit lautem Hupen und eingeschalteten Rumdumlichtern rollten Anfang Februar sechs nagelneue Sattelzugmaschinen auf den Werkshof der STORZ-Zentrale in Tuttlingen. Sie waren in Wörth am Herstellerwerk von Mercedes-Benz Trucks gestartet und hatten nicht viel mehr als diese 200 Kilometer auf ihren Tachometern.
So manche Kollegin und so manchen Kollegen trieb dieses Getöse ans Fenster. Vielleicht zauberte es aber auch Lächeln auf ihre Lippen. Sie konnten dann mitfühlen, wie sehr sich fünf Fahrer und eine Fahrerin in diesen Momenten über ihre neuen rollenden Arbeitsplätze freuten.
„Zu Recht“, meint Onur Dönmez, Geschäftsführer von CONVIA Logistik. „Unsere Trucker dürfen ihre neuen Maschinen nicht nur beim Hersteller abholen, sondern zuvor auch bei ihrer Ausstattung mitreden. Beides ist nicht selbstverständlich!“ Auch Dönmez war in Wörth dabei, als Zündschlüssel und Fahrzeugpapiere in neue Hände übergeben wurden.
Ein aufregender Tag also, der früh begann. Und 5 Uhr bereits hatten sich Andrea Woock als einzige Truckerin mit ihren Kollegen Waldemar Ramich, Florian Hirt, Jasmin Avdic, Anton Vosseler und Max Bunzel getroffen, um gemeinsam zum Mercedes-Werk bei Karlsruhe zu fahren. Man wollte schließlich pünktlich sein, denn um 8 Uhr sollte die „Übergabe-Zeremonie“ beginnen.
In der Tat hat solch eine Fahrzeugübergabe nichts zu tun mit schneller Überreichung von Papieren. Die Transport-Spezialisten - vor Ort natürlich ordentlich bewirtet und gestärkt - mussten zunächst noch einmal „die Schulbank drücken“. Auch für alte Hasen unter den Fahrern gab es Neues zu lernen.
„Unsere Fahrzeuge sind ausgesprochen gut ausgestattet“, sagt Onur Dönmez zufrieden. „Rückfahrkameras, Abstandstempomaten, Bluetooth und Spurhalteassistenten etwa gehören dazu, ebenfalls Standheizungen und LED-Scheinwerfer. Wir haben versucht, die Wünsche der Fahrerinnen und der Fahrer weitestgehend zu erfüllen.“
Beim Thema „lieber Rückspiegel oder lieber Kamera“ hätten sich die Geister allerdings geschieden, schmunzelt der CONVIA-Geschäftsführer. Da habe sich jeder die ihm liebste Technik aussuchen können. Dönmez: „Die Fahrer müssen schließlich mit ihren LKW zurechtkommen und sich an ihren Arbeitsplätzen wohlfühlen. Dies ist ganz wichtig für die Arbeits- und Verkehrssicherheit.“
Alle Zugmaschinen verfügen über die gleiche Motorisierung. Sie alle bringen 455 PS oder 335 kW aus 10,7 Liter Hubraum - echte Kraftpakete also. Sie ersetzen Vorgängerfahrzeuge, die nach rund 500.000 km Laufleistung abgegeben werden. Dönmez: „Flottenpolitik fußt einerseits auf technischen Erfahrungen, hat aber letztlich mit kaufmännischen Entscheidungen zu tun. Wir wählen für Ersatzbeschaffungen die richtigen Momente und verfügen so bei CONVIA und bei STORZ immer über sehr moderne Fahrzeugflotten.“
Drei weitere LKW, ein 4-Achs- und zwei 3-Achs-Kipper, sind bestellt und werden in zwei bis drei Monaten bei Mercedes vom Band rollen.
Wie ihre neuen Fahrzeuge das Licht der Welt erblickt haben, konnten die Storzianer bei ihrem Besuch in Wörth im Rahmen einer Werksbesichtigung erfahren. Die meisten von ihnen aber schienen es eilig zu haben, ihre neuen „Kraftpakate“ endlich auszuprobieren und nach Tuttlingen zu steuern.
Bei der Einfahrt in den Betriebshof galt es dann - wie gesagt - erst einmal, ausgiebig Hupen und Rundumlichter zu „testen“.
Informationen zu den Bildern:
Fahrzeugübergabe bei Mercedes in Wörth: Eine Storzianerin und fünf Storzianer freuen sich über ihre neuen rollenden Arbeitsplätze.
Einweisung in die neue Technik: Anton Vosseler, Waldemar Ramich, Florian Hirt, Andrea Woock, Max Bunzel (v.l.).
Zurück in Tuttlingen - sechs neue CONVIA-Zugmaschinen melden sich unüberhörbar mit Sound und Licht.